Johann-Georg-Zimmermann-Verein e. V.

Zur Unterstützung der Krebsforschung hat die Deutsche Hypo anlässlich ihres hundertjährigen Jubiläums einen Fonds, ausgestattet mit einem Kapital von 500.000 DM, eingerichtet. Dieser Fonds wurde 1999 in einen eingetragenen Verein umgewandelt. Er trägt den Namen von Johann Georg Zimmermann, einem Arzt des 18. Jahrhunderts in Europa, vor allem aus zwei Gründen: Zum einen, um die Verbindung der Bank mit ihrem Standort Hannover zu zeigen, der fast 30 Jahre lang auch Mittelpunkt der Tätigkeit Zimmermanns als Leibarzt König Georgs III. und als Gelehrter war. Zum anderen ist sein Name Synonym für den "Vereinsgedanken" - der Mediziner suchte intensiv nach neuen, praktikablen Wegen zur Heilung seiner Patienten.
Jedes Jahr werden medizinische Fakultäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gebeten, Wissenschaftler zu benennen, die in ihren Augen besonders herausragende und preiswürdige Arbeit in der Krebsforschung geleistet haben. Aus diesen Vorschlägen wählt ein wissenschaftliches Kuratorium die Preisträger für den Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis - gerichtet an junge Nachwuchsforscher für ihre aktuelle wissenschaftliche Tätigkeit - und die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille für eine Persönlichkeit - Mediziner oder Nichtmediziner, die sich mit besonderem Engagement für die Bekämpfung von Krebserkrankungen eingesetzt hat. Der Forschungspreis ist mit 10.000 Euro, die Medaille mit 5.000 Euro dotiert. Aus der Vielzahl der jährlich eingereichten Arbeiten wird erkennbar, dass der Johann-Georg-Zimmermann-Preis inzwischen breite Resonanz und Anerkennung erreicht hat. Seit 1972 wurden Preisgelder in Höhe von fast 800.000 Euro vergeben.
