Johann-Georg-
Zimmermann-Verein e. V.
Der Johann-Georg-Zimmermann-Preis - ein Profil

1972 richtete die Deutsche Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft) anlässlich ihres hundertjährigen Jubiläums den Johann-Georg-Zimmermann-Fonds - ausgestattet mit einem Kapital von 500.000 DM - ein. 1999 wurde der Fonds in einen eingetragenen Verein umgewandelt. Aus den Mitteln des Vereins werden jedes Jahr zwei Preise zur Förderung der Krebsforschung vergeben.

Medizinische Fakultäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden gebeten, in ihren Augen besonders herausragende und preiswürdige Wissenschaftler in der Krebsforschung zu benennen. Aus diesen Vorschlägen wählt ein wissenschaftliches Kuratorium dann die Preisträger für den Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis - gerichtet an junge Nachwuchsforscher für ihre aktuelle wissenschaftliche Arbeit - und die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille für eine Persönlichkeit - Mediziner oder Nichtmediziner - die sich mit besonderem Engagement um die Bekämpfung von Krebserkrankungen verdient gemacht hat. Der Forschungspreis ist mit 10.000 Euro, die Medaille mit 5.000 Euro dotiert.

Aus der Vielzahl der jährlich eingereichten Arbeiten wird erkennbar, dass der Johann-Georg-Zimmermann-Preis inzwischen breite Resonanz und Anerkennung erreicht hat. Seit 1972 ist eine Vielzahl deutscher und internationaler Forscher mit dieser Auszeichnung geehrt worden, die zu den ältesten und bestdotierten ihrer Art in Deutschland gehört. Bis heute wurden Preisgelder in Höhe von fast 700.000 Euro vergeben.

Zu den Preisträgern zählten in den vergangenen Jahren Professor Dr. Rolf Kreienberg, Ulm, Professor Dr. Rüdiger Hehlmann, Mannheim, Professor (em.) Dr. Paul Kleihues, Zürich, Professor Dr. Harald zur Hausen, Heidelberg, Professor Dr. Rolf Sauer, Erlangen, Professor Dr. Harald Stein, Berlin, Professor Dr. Peter Propping, Bonn, Professor (em.) Dr. Dr. h. c. Christian Herfarth, Heidelberg, Professor Dr. Michael Bamberg, Tübingen, Professor Dr. Volker M. Diehl, Köln, Professor Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, Bonn, Professor Dr. Hartmut M. Rabes, München, und Professor Dr. Dieter Hoelzer, Frankfurt am Main. Seit 2002 wird der wissenschaftliche Nachwuchs wieder besonders gefördert: Der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbundene Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis ging bislang an Professorin Dr. Heike Allgayer (jetzt Universitätsklinikum Mannheim), Professor Dr. Wolf-Karsten Hofmann (jetzt Charité Berlin), Professor Dr. Jürgen C. Becker (Universitätsklinikum Würzburg), Herrn Privatdozent Dr. Carsten Müller-Tidow (Universitätsklinik Münster), Professorin Dr. Simone Fulda (Universitätsklinikum Ulm), Professor Dr. B. Michael Ghadimi, Göttingen, Professor Dr. Nisar Peter Malek, Hannover sowie an Privatdozent Dr. Florian Richard Greten, München.


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