Unternehmen

Die Deutsche Hypo ist eine auf die Finanzierung von Gewerbeimmobilien spezialisierte Pfandbriefbank. Sie ist in ihren Geschäftsfeldern europäisch ausgerichtet und zählt zu den großen deutschen Immobilienfinanzierern.

Unsere Kennzahlen

Bedingt durch die Entwicklung des Neugeschäfts und den steigenden Wettbewerb, der den Margendruck erhöhte, bewegte sich das Zinsergebnis der Bank mit 177,4 Mio. Euro (Vj.: 193,4 Mio. Euro) unterhalb des Vorjahresniveaus. Darüber hinaus wirkte der fortgesetzte strategische Abbau des Kapitalmarktportfolios belastend auf die Zinserträge.

Die Deutsche Hypo erzielte im Geschäftsjahr 2018 ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 74,7 Mio. Euro. Damit übertraf sie ihr Vorjahresergebnis von 62,7 Mio. Euro um 19,1%. Zu dieser positiven Entwicklung trug neben Sondereffekten insbesondere die hohe Qualität der vergebenen Finanzierungen bei.

Trotz eines geringeren Neugeschäftsvolumens konnte die Deutsche Hypo im Jahr 2018 ihren Bestand an gewerblichen Immobilienfinanzierungen auf 12.264,0 Mio. Euro (Vj.: 12.077,1 Mio. Euro) ausweiten, da weniger vorzeitige Rückzahlungen als im Vorjahr zu verzeichnen waren.

Unsere Standorte

Zentrale

Osterstraße 31
30159 Hannover

Telefon +49 511 3045-0
Telefax +49 511 3045-459

Ansprechpartner

Standort Madrid

Calle Goya 6, 3rd Floor
28001 Madrid

Telefon +34 618 109905

Ansprechpartner

Standort Warschau

ul. Chmielna 25
00-021 Warschau

Telefon +48 22 82 80 253
Telefax +48 22 69 24 428

Ansprechpartner

Standort Berlin

Kurfürstendamm 22 (Kranzler Eck)
10719 Berlin

Telefon +49 30 2850163 11

Ansprechpartner

Standort Frankfurt

Goetheplatz 2
60311 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 2193518-0
Telefax +49 69 2193518-0

Ansprechpartner

Standort München

Widenmayerstr. 15
80538 München

Telefon +49 89 512667-0
Telefax +49 89 512667-25

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Standort London

One Wood Street
London EC2V 7WT

Telefon +44 207 4294700
Telefax +44 207 4294701

Ansprechpartner

 

Standort Paris

23, rue de la Paix
75002 Paris

Telefon +33 1 550484-85
Telefax +33 1 550484-89

Ansprechpartner

 

Standort Amsterdam

Zuidplein 108, WTC Tower H / 13
1077 XV Amsterdam

Telefon +31 20 6914551
Telefax +31 20 6919811

Ansprechpartner

 

Standort Düsseldorf

Königsallee 63-65
40215 Düsseldorf

Telefon +49 211 598951910
Telefax +49 211 598951919

Ansprechpartner

 

Standort Hamburg

Brodschrangen 4
20457 Hamburg

Telefon +49 40 37655-0
Telefax +49 40 37655-0

Ansprechpartner

Vorstand

Sabine Barthauer

Mitglied des Vorstands

Sabine Barthauer hat ihre gesamte Karriere im Immobilienfinanzierungsgeschäft des NORD/LB Konzerns verbracht. Für die Deutsche Hypo ist sie seit 2008 tätig – bis zu ihrer Vorstandsberufung als Leiterin des Bereichs Strukturierte Finanzierungen / Ausland. Seit dem 17. August 2016 ist sie Mitglied des Vorstands der Deutschen Hypo.

 

Hier können Sie die Vita von Sabine Barthauer ansehen:

Andreas Rehfus

Mitglied des Vorstands

Andreas Rehfus trat im Jahr 1995 in die Deutsche Hypo ein und verantwortete ab 1997 den Bereich Unternehmenssteuerung. Er wurde im Jahr 2000 zum Direktor und 2005 zum Generalbevollmächtigten ernannt. Im Jahr 2007 wurde er in den Vorstand der Deutschen Hypo berufen.

 

 

Hier können Sie die Vita von Andreas Rehfus ansehen:

Historie

1872
1873
1900
1919-1923
1929
1945
1948
1953
1960er
1960er
1970
1980-1985
1985-1989
1999
2008
2014
Heute

1872

Am 13. Februar 1872 wurde die Deutsche Hypo von Berliner Kaufleuten und Bankiers als Deutsche Hypothekenbank (Actien-Gesellschaft) gegründet und erhielt das Privileg, auf Inhaber lautende Hypothekenbriefe auszugeben. Noch im Juni 1872 wurde die neu gegründete Bank mit 15 Mitarbeitern als Aktiengesellschaft in das Handelsregister beim Königlichen Stadtgericht Berlin eingetragen.

1873

Die ersten Geschäftstätigkeiten der Deutschen Hypo bestanden darin, Vorschusszahlungen gegen die Grundstücksverpfändung zum Bau von Berliner Wohnhäusern zu leisten sowie Darlehen gegen die Indeckunggabe von Wertpapieren, wie z.B. Hypothekenbriefe, auszugeben. 1873 begab die Deutsche Hypo ihren ersten Hypothekenbrief in Höhe von 500.000 Reichsthalern zu einem Zinssatz von 4,5%.

1900

Als 1900 das Hypothekenbankgesetz in Kraft trat, entstand eine neue Grundlage mit festen Richtlinien, auf der die Bank ihre Geschäftstätigkeit gewissenhaft erweitern konnte. Es wurden zusätzliche Mitarbeiter eingestellt und ein neues Bankgebäude, welches bis zum Ende des zweiten Weltkrieges Sitz der Bank blieb, entstand nach dem Kauf des Grundstückes in der Dorotheenstraße 44 in Berlin.

1919-1923

Die Nachkriegsjahre 1919-1923 standen im Zeichen des Währungsverfalls, ein Großteil des Hypothekenbestandes ging verloren. Obwohl die Hoffnung bestand, am Wiederaufbau Deutschlands mitwirken zu können, verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation immens. Erst nach Ende der Inflation begann die Bank den Aufbau des Neugeschäftes mit der Ausgabe von Goldpfandbriefen und Kommunalobligationen.

1929

Durch die einsetzende weltweite Wirtschaftskrise (1929) wurde das Neugeschäft der Bank erneut gebremst.

1945

Nach dem im Jahre 1945 ausgesprochenen Befehl des russischen Stadtkommandanten von Berlin, die Inhaber jeglicher Bankhäuser seien dazu verpflichtet, sämtliche Finanzgeschäfte einzustellen, ruhte die Geschäftstätigkeit vorerst. Das Gebäude in der Dorotheenstraße wurde im Kampf um Berlin schwer beschädigt. Die 16 in Berlin verbliebenen Mitarbeiter bemühten sich, noch erhaltene, wichtige Unterlagen aus den Trümmern sicherzustellen, um mit diesen im Ausweichquartier in Westberlin die Rekonstruktion des Bankvermögens zu beginnen.

1948

Die Währungsreform, die im Juni 1948 in Kraft trat, bot der deutschen Volkswirtschaft die Gelegenheit, sich zu erholen, und bereitete somit auch der Deutschen Hypo die Möglichkeit, ein neues Aktivgeschäft zu beginnen. Sie vergab Kredite zum Wiederaufbau kriegszerstörter Wohnhäuser. Zudem wurde in den folgenden Jahren ein weiterer Grundstückskauf durchgeführt, der für die Bank einen Neubeginn darstellen sollte.

1953

1953 errichtete die Deutsche Hypo ein neues Gebäude in Hannover, Georgsplatz 17. Der Wohnungsbau in Norddeutschland sollte zukünftig das Kernanliegen der Bank beschreiben, denn der wirtschaftliche Aufschwung in der Bundesrepublik brachte großen Wohnungsbedarf mit sich.

1960er

Die Geschichte der Deutschen Hypo war von ständigem Wechsel der Hauptaktionäre geprägt. In den 1960er Jahren war die Berliner Handelsgesellschaft Mehrheitseigentümer der Aktien.

1960er

Die starke Expansion der Bank, die mehr Personal und mehr Raumbedarf mit sich brachte, machte es notwendig, ein größeres Gebäude in Hannover am Georgsplatz 8 zu erbauen.

1970

1970 übernahm die BHF Bank den Großteil der Aktien und war bis 1999 Mehrheitseigentümer der Deutschen Hypo.

1980-1985

Anfang der 1980er Jahre wurde beschlossen, künftig auf das Mengengeschäft zu verzichten und nur noch mit gewerblichen Großkunden zusammenzuarbeiten. Die Untergrenze für die Vergabe von Krediten wurde auf 400.000 DM festgesetzt. Diese Entscheidung erwies sich als richtig. Ein bundesweites Filialnetz wurde aufgebaut, um die Kundenwünsche bedienen zu können und innerhalb kurzer Zeit als gesuchter Anbieter der gewerblichen Baufinanzierung Erfolge zu erzielen.

1985-1989

Bedingt durch die Änderung des Hypothekenbankgesetzes, erweiterte die Deutsche Hypo ihr Geschäft Ende der 1980er Jahre auf das europäische Ausland. Das Auslandsgeschäft ist für die Bank mittlerweile zu einem sehr wichtigen Standbein geworden und leistet einen stabilen Ergebnisbeitrag.

1999

1999 übernahm die ING Gruppe die BHF Bank, wurde somit auch Mehrheitseigentümer der Deutschen Hypo und blieb dies bis zum Jahre 2006, als sie sich entschloss, ihre Mehrheitsanteile an ein Syndikat aus vier großen Anteilseignern abzugeben.

2008

Seit 2008 ist die Deutsche Hypo ein Tochterunternehmen der NORD/LB. Durch die Bündelung der Kompetenzen in einer schlagkräftigen, spezialisierten Wachstumsplattform unter dem Dach der Deutschen Hypo wird für Kunden und Investoren eine deutliche Steigerung der nationalen und internationalen Marktposition erreicht.

2014

Im November 2014 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den neu errichteten Hauptsitz der Deutschen Hypo im Herzen Hannovers bezogen. Die Bank ist Hauptmieter des Neubaus und konnte die Bauweise damit von Anfang an mitbestimmen. Durch den Zusammenzug aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – die bislang an zwei Standorten in Hannover ansässig waren – werden positive Effekte für die Zusammenarbeit aufgrund einer verbesserten Kommunikation und kürzerer Wege zwischen den einzelnen Fachbereichen erzielt.

Heute

Heute ist die Deutsche Hypo eine gut aufgestellte Pfandbriefbank mit einem wachsenden gewerblichen Immobiliengeschäft. Die Bank beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter an ihren sechs inländischen Standorten in Hannover, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München sowie international in ihrer Niederlassung in London und an ihren weiteren Standorten in Amsterdam, Madrid, Paris und Warschau.

Johann-Georg-Zimmermann-Preis

Zur Unterstützung der Krebsforschung hat die Deutsche Hypo anlässlich ihres hundertjährigen Jubiläums im Jahr 1972 einen Fonds, ausgestattet mit einem Kapital von 500.000 DM, eingerichtet. Seit jeher hat die Deutsche Hypo Preisgelder in Höhe von fast 840.000 Euro vergeben.

Karriere

Wir bei der Deutschen Hypo setzen auf Teamplayer, die sich nicht mit Standardlösungen zufrieden geben.

Presse

Offene Kommunikation und Transparenz werden bei der Deutschen Hypo groß geschrieben.