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Nordische Immobilienmärkte im Aufwind

Neue Studie der Deutschen Hypo – NORD/LB Real Estate Finance beleuchtet Perspektiven für Büro-, Logistik- und Wohnimmobilien

Nach einer herausfordernden Korrekturphase kehren die nordischen Immobilienmärkte auf einen stabilen Wachstumspfad zurück. Insbesondere Schweden nimmt innerhalb der Region eine führende Rolle ein. Dies ist das Ergebnis der neuen Deutsche Hypo Studie „Nordische Immobilienmärkte im Aufwind: Schweden und seine Nachbarn“.

Getragen von einer robusten konjunkturellen Erholung, niedrigeren Zinsen und verbesserten Finanzierungsbedingungen bietet Schweden 2026 ein attraktives, vergleichsweise risikoarmes Umfeld für institutionelle Immobilieninvestoren. Hohe Markttransparenz, politische Stabilität sowie eine ausgeprägte ESG-Ausrichtung stärken zusätzlich die Investitionsattraktivität des Landes.

„Schweden vereint aktuell viele Faktoren, die für langfristig orientierte Immobilieninvestoren entscheidend sind: wirtschaftliche Stabilität, hohe Marktqualität und verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen“, sagt Ingo Martin, Leiter Real Estate Finance Origination der Deutsche Hypo – NORD/LB Real Estate Finance.

Polarisierung der Assetklassen – Qualität und Nachhaltigkeit im Fokus

Die Studie zeigt, dass sich die einzelnen Assetklassen unterschiedlich entwickeln, jedoch ein gemeinsames Leitmotiv erkennbar ist: Qualität, Lage und ESG-Konformität entscheiden zunehmend über Markterfolg.

Der Büroimmobilienmarkt ist stark polarisiert. Hochwertige, moderne und nachhaltige Flächen in zentralen Lagen – insbesondere in Stockholm – bleiben gefragt und verzeichnen steigende Spitzenmieten sowie niedrige Spitzenrenditen im europäischen Vergleich. Ältere Bestände und periphere Lagen stehen hingegen unter strukturellem Druck.

Im Logistiksegment profitiert Schweden von seiner Rolle als strategisches Drehkreuz Nordeuropas. Strukturelle Nachfragetreiber wie E‑Commerce, Nearshoring und Verteidigungslogistik sorgen trotz temporär erhöhter Leerstände für eine robuste Perspektive. Die rückläufige Neubautätigkeit trägt zur Marktstabilisierung bei.

Der Wohnimmobilienmarkt bleibt die stabilste Assetklasse. Anhaltende Angebotsengpässe, insbesondere in den Metropolregionen, treffen auf hohe Nachfrage durch Urbanisierung und Zuwanderung. Sehr niedrige Leerstandsquoten und steigende Mieten prägen das Marktbild, während sich die Preise nach der Korrekturphase wieder moderat erholen.

Fazit: Attraktiver Markt mit langfristiger Perspektive

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Schweden und die nordischen Immobilienmärkte im Jahr 2026 zu den stabilsten Investitionsstandorten Europas zählen. Solide makroökonomische Fundamentaldaten, hohe Transparenz und eine konsequente ESG‑Ausrichtung sprechen für eine Fortsetzung der Markterholung und eine nachhaltige Stärkung der Region als bevorzugtes Ziel institutioneller Investoren.

Diese Einschätzung teilt auch die Deutsche Hypo – NORD/LB Real Estate Finance und sieht in Schweden einen auch für sich interessanten Markt. „Der schwedische Immobilienmarkt weist eine insgesamt hohe Qualität auf“, sagt Ingo Martin. „Er ist durch stabile, klar strukturierte Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Gerade im aktuellen Marktumfeld sind solche verlässlichen Strukturen für alle Marktteilnehmer von besonderer Bedeutung.“

Dialog und Austausch auf der MIPIM 2025

Eine gute Gelegenheit zum fachlichen Austausch über die nordischen Immobilienmärkte sowie weitere europäische Märkte und aktuelle Branchenthemen bietet die internationale Immobilienmesse MIPIM, die vom 9. bis 13. März 2026 in Cannes stattfindet. Die Deutsche Hypo – NORD/LB Real Estate Finance ist dort am German Cities & Regions Pavilion vertreten und präsentiert sich auf einem Gemeinschaftsstand gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover, der Stadt Garbsen, der ONE TechCampus Group sowie der Wirtschaftskanzlei KSB INTAX (Stand R8.D24).