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Frankreichs Immobilienmarkt im dynamischen Aufschwung

Deutsche Hypo-Studie zeigt nachhaltige Zukunftschancen auf – auch dank „Grand Paris“

Der französische Immobilienmarkt profitiert insgesamt von der konjunkturellen Belebung und kann seine Attraktivität erheblich steigern. Der dynamische Aufschwung zeigt sich in der hohen Nachfrage nach erstklassigen Gewerbeimmobilien, vor allem in der Region Île-de-France, aber auch in den regionalen Immobilienmärkten wie Lyon, Lille oder Marseille. Zu diesem Ergebnis kommt die heute erschienene Deutsche Hypo-Studie. Zugleich zeigt sie die Bedeutung sowie die Chancen des europaweit größten Infrastrukturprojektes „Grand Paris“ für den Pariser Immobilienmarkt auf.

Vor allem der Wohnimmobilienmarkt Frankreichs befindet sich auf einem Wachstumspfad, denn angesichts günstiger Finanzierungsbedingungen ist das Interesse am Immobilienkauf besonders hoch. Auch der Hotelimmobilienmarkt konnte sich 2017 nach rückläufigen Touristenzahlen infolge der Terroranschläge in den Jahren 2015 und 2016 wieder erholen. Die Situation auf dem Büroimmobilienmarkt ist dagegen durch die zunehmende Verknappung des Flächenangebotes im Zentrum von Paris teilweise angespannt. Die Spitzenrenditen stehen unter Druck, wodurch auch Regionalmärkte zunehmend in den Fokus der Investoren rücken. Währenddessen verzeichnete der französische Logistikimmobilienmarkt 2017 ein Rekordjahr. Wesentlicher Treiber hierfür war der zunehmende Online-Handel, der gleichzeitig zu einem erheblichen Veränderungsdruck im stationären Einzelhandel führt, heißt es in der Studie.

„Paris ist ein attraktiver, liquider Markt und zählt neben Berlin und London zu den Top-Investitionsstandorten Europas“, erklärt Sabine Barthauer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Hypo. „Das Infrastrukturprojekt ‚Grand Paris‘ wird für viel Bewegungen am Pariser Immobilienmarkt sorgen und vielfältige, neue Investitionsmöglichkeiten bieten, auch für internationale Investoren. Wir gehen davon aus, dass der dynamische Aufschwung auf dem französischen Immobilienmarkt auch weiter anhält“, so Barthauer.